Familienrecht

Rechtsanwalt Thomas Gluth Leonhardtstr. 3 * 30175 Hannover

Familienrecht

Unterhalt

Die Eheschließung und verwandtschaftliche Beziehungen begründen Pflichten zur gegenseitigen

 

Unterstützung. Diese schließen u.a. eine Unterhaltspflicht ein.  Die Unterhaltspflicht besteht immer dann, wenn der Angehörige nicht in der Lage ist, aus eigener Anstrengung den Lebensunterhalt zu erzielen und bedürftig ist.

 

Der Unterhalt ist in Bar zu leisten. Der Unterhaltspflichtige soll andererseits nicht selbst bedürftig werden, sodass ihm ein Selbstbehalt und bei Berufstätigen ein weiterer Anteil seiner Einkünfte als so genannter Arbeitsanreiz verbleiben soll.

 

Häufig streitig ist die Frage, ob und wie viel Unterhalt für das gemeinsame Kind zu zahlen ist.

 

Sind die Kinder minderjährig, zahlt der Elternteil, der die Kinder nicht betreut und versorgt. 

 

Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach dem Einkommen des Zahlungspflichtigen, der konkrete Betrag kann an Hand der Düsseldorfer Tabelle ermittelt werden. 

 

Dem Kind soll in jedem Fall der Mindestunterhalt gezahlt werden.

Der Mindestunterhalt wird jährlich neu bestimmt. Der Mindestunterhalt wird auf der Basis des Kinderfreibetrages (§ 32 Abs. 6 EStG) ermittelt

Zu beachten ist, dass von dem Kindergeld ein Anteil als eigenes Einkommen des Kindes vom Unterhaltsanspruch abgezogen werden muss.

 

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                      Foto:Privat
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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